Eurokrise macht krank

Wo hohe Sparmaßnahmen in Euro-Krisenländern nicht nur zu schlechter Stimmung, sondern auch mangelhafter Gesundheitsversorgung werden: Nach aktuellen Untersuchungen von TheLancet gibt es in Krisenländern (Griechenland, Spanien, Portugal) in Europa schlechtere medizinische Versorgung. Dies liegt vor allem an den finanziellen Erschwerungen. Die vermehrte Arbeitslosigkeit ist nicht förderlich für die Gesundheitsabsicherung der Bevölkerung.

Sparmaßnahmen führen zu Problemen

Denn wenn der Staat sparen muss, dann oft auch auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung. Krankenhausbetten werden gestrichen und die Sorge um Obdachlose und Drogenabhängige wird „entschlackt“. Die Folge ist eine höhere Sterblichkeitsrate.

Nicht alles Gold was glänzt

Aber auch Länder wie Deutschland und Österreich sind keine „Unschuldslämmer“ – der hohe Alkohol und Tabak-Konsum fordert viele gesundheitliche Opfer. Eine Erhöhung der Alkoholsteuern ist hierfür ein geeignetes Instrument, Finnland hat in diesem Feld vorgelegt.

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