Wann lohnt sich die PKV?

Ob sich eine private Krankenversicherung lohnt lässt sich pauschal nicht sagen. Dafür braucht es einige wichtige Informationen. Wählen Sie den passenden Eintrag in der Liste aus:

  • Angestellte
  • Student
  • Beamter
  • Selbständige

Angestellte

Wer sich als Angestellter privat versichern möchte, muss mindestens 4350€ im Monat verdienen. Aber lohnt sich dies auch? Wer über 40 Jahre alt ist und sich nicht bester Gesundheit erfreut, sollte den Gedanken der privaten Krankenversicherung schnell wieder vergessen. Ansonsten könnte sich der Wechsel zur PKV lohnen.

Student

Auch Studenten können sich privat versichern lassen. Doch lohnt sich dies überhaupt? In der Regel nur für Kinder von Beamten, da diese bezuschusst werden. Bei einem günstigen Basistarif kann gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung der Beitrag geringfügig kleiner sein – die Leistungen sind allerdings fast identisch.

Beamter

Für Beamte lohnt sich eine PKV in der Regel. Denn wenn sie sich gesetzlich versichern lassen, ist dies für sie keine Pflicht. Das bedeutet, dass sie den vollen Versicherungsbetrag, den sich sonst Arbeitnehmer und -geber teilen, komplett aus eigener Tasche zahlen müssen. Letzten Endes ist deshalb eine private Krankenversicherung im Preis-Leistungs-Verhältnis günstiger.

Selbständige

Müssen sich privat Versichern lassen und haben bei dieser Entscheidung keine Wahl. Oft kommt es aber vor, dass diese ein kurzzeitiges Arbeitsverhältnis als Angestellter eingehen, um in die gesetzliche Krankenkasse zu wechseln und die geringeren Beiträge im Alter zu genießen.